Direkt zum Hauptbereich

Regen

 


Ein sanfter Regen geht über Land. Ich bin ganz davon gebannt. Ich sitze unterm sicheren Dach Und bin mit allen Sinnen wach.

Das Wetter war so lange schön, gar nicht mehr nett anzusehn. Ich genieß‘ die feuchte Kühle und auch die gewisse Schwüle.

Der See wird vom Wind ganz aufgewühlt, ich bin langsam abgekühlt. Das kühle Nass, das tut mir gut und gibt wieder neuen Mut.

Das Gras ist grün und frisch und feucht. Die lange Dürre hat gereicht. Und auch mein ausgedörrter Geist wird vom frischen Grün gespeist.

Es mag ein gewisses Sinnbild sein, prägt es sich doch tief bei mir ein. Dass ich die Erfrischung brauche, damit das Hirn nicht ganz abrauche.

Und auch die Beziehung zu meinem Gott wird durch die Frische wieder flott. Sie war schon ganz unsichtbar, zu Staub zerfallen, ganz und gar.

Jetzt kommt neues Leben rein. Der Geist zieht wieder bei mir ein. Ich will ihn loben, ehren preisen auf alle mir bekannten Weisen.

Ich lass im Herbst mich nicht verdrießen. Durch Regen Stimmung nicht vermiesen. Nehm‘ das frische, kühle Nass. Neues Leben, das macht Spaß.

© Christian-Michael Kleinau Midlaaren 9.9.20

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Klare Kante gegen Antisemitismus

  Vorab möchte ich klarmachen, dass ich es grundsätzlich falsch finde, gegensätzliche Meinungen mit Gewalt zu bekämpfen. Dazu gehört auch, dass eine Proklamation einer anderen Meinung auf Demonstrationen beispielsweise von Gegendemonstranten niedergeschrieen wird. Israel und das jüdische Leben in Deutschland hat aber eine ganz besondere Bedeutung.

Apfelbäumchen oder Abgesang?

  Apfelbäumchen oder Abgesang Die Welt ist unruhig und gefährlich geworden. Mancher erinnert sich an die Worte Jesu, dass dies die „Wehen“ sein könnten, die dem Tag des Herrn vorausgehen. Und in der Tat: Es könnte sein. Andererseits gab es in der Weltgeschichte schon viele ähnlich schlechte und kriegerische Zeiten und eine Häufung von Naturkatastrophen und jeder Zeitabschnitt für sich hätte die Bedingungen für die „Wehen“ und das bevorstehende Gericht schon erfüllt. Und immer war es „noch nie so schlimm“, wie gerade in jener Zeit und gerade in unserer heutigen Zeit. Befremdlich finde ich, wenn Menschen anfangen, Gott dafür zu danken, dass es jetzt schnell zu Ende gehen wird. Ist das denn unsere Aufgabe als Christen? Mich hat das in den letzten Tagen stark umgetrieben und mir ist einiges dazu eingefallen, was Jesus gesagt hat, wie wir uns positionieren sollen und was Glaubensväter wie Abraham getan haben. Dies kann helfen den eigenen Standpunkt und das eigene Handeln zu bestimmen. Wie

Erfahrungen mit Tibber

  Tibber - Ökostrom zum Einkaufspreis  mit diesem Versprechen tritt der Stromhändler Tibber an, den Energiemarkt für private Endkunden aufzumischen und dem Kunden den günstigst möglichen Strompreis anzubieten. Dazu gefällt, dass der Händler nur eine feste monatliche Pauschale für seine Dienstleistung in Höhe von z.Zt. 3,99€ Tibber-Gebühr verlangt, sowie die Kosten des Messtellenbetriebs. Endlich keine Anbieterwechsel mehr! Ich hatte das Gefühl, nach den ständigen Stromanbieterwechseln der letzten Jahre am Ziel zu sein. Merkte jedoch schnell, dass das Ganze für Nutzer einer nicht-smarten Messtelle Grenzen hat. Der zweite ungünstige Faktor ist die aktuelle Preisentwicklung, bei der der Börsenpreis nur eine Richtung kennt: Nach oben.