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Neues in der Genderfrage Oktober 2022

Lizenz CC0 Pixabay.
Genderproblematik und neue Einsichten in das Problem

Ich nehme gerade am OpenHPI-Kurs Gender und Technologie teil. Die erste Woche war bereits in vieler Hinsicht ein interessanter Augenöffner. Ich bin mir sicher, dass das Thema sehr wichtig ist und möchte es in Zukunft stärker berücksichtigen.

Durch das Begleitmaterial bin ich auf verschiedene Beiträge von und über Transgender-Personen gestoßen, die einen Einblick in ihr Erleben geben, wofür ich sehr dankbar bin. Die Geschichten sind teilweise sehr bewegend.

Infos hierzu hier: https://y.com.sb/watch?v=f_9hziq2egk


Vor allem finde ich interessant, dass Menschoj eine gefühlte Distanz zwischen ihrem biologischen und wahrgenommenen Geschlecht so drängend und intensiv erleben, dass es zu schwerwiegenden Eingriffen in die Biologie kommen kann (Homonbehandlung, geschlechtsangleichende OP's etc.), die dann ihre ganz eigenen Nebenwirkungen entfalten und die Betroffenoj je nach Auswirkung stärker beeinträchtigen, als die triggernde Unzufriedenheit mit dem wahrgenommenen Geschlecht.

Mehrere der Betroffenoj sagen dann, dass die Therapie zu schnell darauf hingewirkt habe, dass die Transition in das andere Geschlecht zu schnell erfolgte. Die Beratung wäre nicht ausführlich genug gewesen und hätte andere, weniger invasive Lösungen nicht aufgezeigt. Es habe auch an längerer Begleitung gefehlt. (Andere haben sich bewusst  dagegen entschieden.) Siehe auch hier: https://y.com.sb/watch?v=XDwhGVteLGc


Das hat mich auch sehr bewegt. Bis heute wusste ich gar nicht, dass man die Transition auch rückwärts durchführen kann. Ich möchte es in diesem Blogbeitrag aber unbedingt ansprechen. Am Besten ist es natürlich, wenn einu gutu Therapeutu einen Weg mit dem unzufriedenen Menschu findet, mit dem Problem umzugehen.

Selbstwert

Immer wieder wurde auch geäußert, dass die Transition der Türöffner in Kreise war, in denen erstmals Anerkennung und Verständnis erfahren wurde was dem Selbstwert und der Selbstsicherheit förderlich ist.

Dafür wurde von den Detrans-Personoj beschrieben, dass de Detransition eine völlige Vereinsamung zur Folge hatte, weil die LGBTQ-Kreise plötzlich verschlossen waren. 

Mehr Infos hierzu auf https://post-trans.com/Detransition-Deutsch

Gute Beratung von Nöten

Wer sich also mit dem Gedanken trägt, mit medizinischen Maßnahmen Änderungen am biologischen Geschlecht vornehmen zu lassen, ist gut beraten, wenn oj vielleicht vorher nochmal eine Runde dreht, in der mensch sich Gedanken macht, ob die Genderdysphorie (erlebte Ungleichheit zwischen erlebtem und biologischen Geschlecht) nicht auch mit weniger invasiven Maßnahmen angegangen werden kann. Dabei geht es sicher immer auch um die Frage, wo Anerkennung und Angenommensein zu finden sind. 

Eine Beschäftigung mit den Schilderungen auf Post-trans.com ist im Vorfeld der Transition sicher hilfreich, wenn auch für manche Personen schwer zu ertragen. 

Ich wünsche jedu, dej sich Gedanken über eine Transition macht, dass oj vor allem jemanden an der Seite hat, der ojn wirklich annimmt, liebt und stärkt. Das kann kein Therapeut und keine Webseite und keine Lebensberatung liefern.


In diesem Artikel wird wie von frumble vorgeschlagen geschlechtsneutral gegendert. Siehe auch hier.

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