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Der Besuch - Eine Weihnachtsgeschichte

 

Autor und Copyright: Christian-Michael Kleinau

Der Besuch

Es war eine eigenartige Stimmung und ein eigenartiges Licht in dem alten Gemäuer, in das sich Frida und Tobias geschlichen hatten. Die Sonne schien durch die völlig verstaubten Fenster und warf ein weiches Licht in den eiskalten Raum.

„Was glaubst Du, wozu haben sie dies früher genutzt?“ fragte Frida und schmiegte sich dichter an Tobias an. Sie hatten sich auf eine der zahlreichen Bänke gesetzt. Dazu mussten sie erstmal eine dicke Staubschicht zur Seite wischen.

„Man erzählt sich, dass sie hier Gott angebetet haben“, sagte Tobias. „Aber dann kam die Seuche. Am Anfang sah man es noch als Herausforderung. Die Krise sollte ja auch Chancen bieten. Die Christen, so nannte man die Religion, die dieses Gemäuer baute, waren zuversichtlich. Klar, die Welt war schlecht. Vieles lief nicht so, wie sie es sich vorstellten. Sie hatten viel an der damaligen Gesellschaft auszusetzen. Ihr heiliges Buch nutzten sie, um Regeln aufzustellen, an die sich alle halten sollten. Ihr Gott war eine übermächtige, moralische Instanz. Und tatsächlich sind viele Regeln, an die wir uns heute noch halten, an dieses Buch angelehnt. Selbst die Gesetze in unserem Land.“ „Die Pandemie sei ein Weckruf Gottes“, sagten sie. „Es wurden landesweite Gebetsveranstaltungen abgehalten. Aber nur im ersten Jahr. Es wurde schnell mühsam.“

„Und ihr Gott hat gar nicht zugehört?”, fragte Frida.

„Ja, das war das Seltsame. Sie behaupteten: Ihr Gott sei lebendig und habe Ohren und handele auch. Aber das war natürlich alles Einbildung. Bis heute ist gar nichts passiert. Es wurde nur immer schwerer und immer mühsamer. Kaum hatte man ein Mittel gegen die Seuche gefunden, da veränderte sie sich oder es kam die nächste Seuche auf, bis heute. Ich bin so müde”, antwortete Tobias. 

„Aber warum haben sie denn mit allem aufgehört? fragte Frida.“

„Die Gottesdienste musste man einstellen, denn es war viel zu gefährlich geworden. Du weißt ja. Wo sich viele Leute treffen, kann man sich weiß Gott was holen. Man konnte es einfach nicht mehr verantworten. Anfangs kamen noch Streams vom Kult ohne Besucher. Aber der Aufwand wurde schnell zu hoch. Die Zuschauer immer weniger. Und mit den Zuschauerzahlen sanken die Mitgliederzahlen. Heute stehen die altehrwürdigen Gotteshäuser zum Verkauf. Aber niemand will sie haben.“

„Du hast gerade ‚Weiß Gott was‘ gesagt. Was weiß den Gott?“

„Oh, das ist mir rausgerutscht. Ist halt noch so drin“, entschuldigte sich Tobias. „Nach der Lehre der Christen weiß er alles. Sie behaupten, er habe die Welt erschaffen. Aber das ist natürlich völliger Unsinn. Wir wissen ja, woher alles kommt. Etwas explodierte und bildete unser Universum[i]. Im Lauf der Jahrtausende kam es dann durch die Evolution und Mutationen zum Menschen[ii]. Das war alles Natur pur. Da brauchte es keinen Gott dazu.“

„Woher weißt du denn eigentlich das alles – ich meine, das über die sogenannten Christen?, fragte Frida.

„Meine Uroma hat immer wieder davon gesprochen. Sie sagte immer: ‚Der Herr kommt wieder.‘ Dann würde alles gut werden. Die Bösen würden bestraft und die Guten in den Himmel kommen und immer bei Gott wohnen. Meine Mama hat immer ein komisches Gesicht gemacht, wenn die Uroma davon anfing. Aber man hat sie halt gelassen. Sie war ja auch schon sehr alt. Auch Oma hat das alles für Quatsch gehalten.“ Belehrte sie Tobias.

„Meinst du, dass es heute noch solche Leute gibt, also so ewig Gestrige?“ sagte Frida kichernd.

„Ja, es gibt bestimmt noch ein paar. Aber das spielt keine Rolle mehr. Die Wissenschaft zeigt uns ja heute den hellen Weg. Wie wir selbst unseren Planeten retten können. Mit etwas Glück haben wir dann ja auch nächstes Jahr die ewigen Pandemien hinter uns. Es hat zwar gedauert. Aber unsere neue Weltregierung hat endlich die gerechte Verteilung von Medikamenten und Impfstoffen geschafft. Ich bin so froh. Alles wird gut. Auch für uns beide.“

„Ich weiß nicht so recht. Man wird so stark kontrolliert. Du kannst keinen Schritt mehr machen, der nicht beobachtet wird, und wenn du an die falsche Stelle trittst, schlägt sofort die Pandemie-App Alarm und du musst schauen, dass du fortkommst. Das nervt mich so. Es ist alles so schrecklich!”, jammerte Frida.

„Hallo ihr beiden! Könnt ihr mich bitte mal auswickeln?“

„Huch, was ist das?“ Frida bekam Angst. „Tobias, ich habe gar nicht gewusst, dass noch jemand hier ist.“

„Ich bin hier vorne. Auf dem steinernen Tisch. Keine Angst. Euch passiert schon nichts.“

Auf dem steinernen Tisch im vorderen Teil des Kultraumes stand etwas Verhülltes. Offenbar hatte die Stimme das gemeint. Langsam gingen die beiden nach vorne zu dem verhüllten Etwas. Das Auswickeln erwies sich als gar nicht so einfach. Eigentlich hätte man eine Leiter gebraucht. Sie halfen sich mit einem Stuhl und kletterten auf den steinernen Tisch.

Frida erschrak, als sie die oberste Bahn abgewickelt hatte. Sie sah in ein schmerzverzerrtes Gesicht eines mittelalten Mannes, der mit Nägeln an ein Kreuz gehängt war. „Kein Wunder, dass der Kult hier aufgegeben werden musste. Das ist ja schrecklich.“ Wandte sich Frida an Tobias, während sie den restlichen Stoff, der einem Leichentuch ähnelte, von der Skulptur entfernte. „Aber er sieht nicht so aus, als könne er noch reden.“ Frida grinste.

„Doch, ich kann“, erwiderte der Mann, der am Kreuz hing. „Ihr braucht aber deswegen keine Angst zu haben. Mein Name ist übrigens Jesus. Ich bin froh, dass mich endlich mal wieder jemand in diesem Gemäuer besucht. Schön, dass ihr da seid.“

„Und wie bist Du hierhergekommen?“, fragte Frida.

„Das ist eine lange Geschichte“, erwiderte Jesus. „Heute vor genau 2035 Jahren wurde ich geboren. Die Geschichte wurde oft erzählt und immer an meinem Geburtstag, meist von Kindern, gespielt. Es war eine wundersame Geburt, denn Maria, meine Mutter, war nicht von Josef schwanger, sondern Gott, mein Vater, hat sie praktisch als Leihmutter genutzt. Josef, der als mein leiblicher Vater galt, wollte das auch nicht glauben. Aber mein Vater hat es dann doch geschafft, ihn zu überzeugen, dass Maria nicht fremdgegangen war[iii]. Ich lebte dann 33 Jahre als Mensch auf der Erde. Zunächst als ganz normales Kind tiefgläubiger, jüdischer Eltern. Ich wurde Zimmermann, wie Josef, mein Ziehvater.“

„Aber, man hätte sicher nicht die Leiche eines einfachen Zimmermannes an einem Kultplatz aufgehängt. Und dazu noch so zentral“, warf Tobias ein.

„Nein, natürlich nicht“, antwortete Jesus. „Ihr dürft meine göttliche Herkunft nicht vergessen. Ich hatte ja auch einen Auftrag. Ich sollte die Menschen von ihren Sünden befreien[iv]. So, wie sie lebten, konnten sie nicht in die Gemeinschaft mit meinem Vater kommen. Deswegen hat er mich losgeschickt. In Form eines ganz normalen Menschen. Niemand sollte Angst vor Gott haben. Und ich sollte zeigen, wie Gott sich das Zusammenleben der Menschen mit ihm vorstellt. Dazu berief ich zwölf gestandene Männer. Alles Charakterköpfe. Mit ihnen und etlichen Frauen, die sich uns angeschlossen hatten, lebte ich drei Jahre lang zusammen und durchzog unser schönes Land Israel[v]. Ich richtete überall aus, dass Gott angefangen hat, seine Herrschaft aufzurichten und sein Reich zu bauen. Ich machte Werbung dafür, sich auf Gott einzulassen.“

„Aber irgendwie kam die Werbung nicht so richtig an, sonst würdest du nicht hier hängen, bemerkte Tobias spöttisch.“ „Und könntest du auch noch kurz erklären, was ‚Sünden‘ sind?“

„Dass ich hier hänge, hängt ganz direkt mit den Sünden zusammen”, sagte Jesus. „Sünden sind alle Taten, mit denen sich die Menschen von Gott, meinem Vater, lossagen und trennen. Im Wesentlichen geht es darum, dass die Menschen nichts von Gott wissen wollen. Und in diesem Land ist es so, dass sie tatsächlich nichts mehr von Gott wissen. Die Sünde hat den Tod desjenigen zur Folge[vi], der gesündigt hat. Deswegen muss ein blutiges Opfer gebracht werden, das stellvertretend für den menschlichen Sünder oder die Sünderin stirbt[vii]. Die Juden mussten jedes Jahr einen Sündenbock stellvertretend in die Wüste schicken, damit die Folge der Sünde an einem Stellvertretertier eintrat und ein Neuanfang gemacht werden konnte. Mein Auftrag war es, diesen Teufelskreis zu beenden, damit die Sünden aller Menschen ohne immer neue Opfer vergeben werden können und sie mit Gott neu anfangen können. Es gibt nur eine Bedingung: Es gilt nur für die, die mir glauben, dass ich das endgültige Opfer bin.[viii]

„Aber dann hättest Du eine Art Selbstmord gemacht und die Sünde hätte gewonnen!” rief Frida aus. Sie war angewidert von der Grausamkeit, mit der ein Vater sein eigenes Kind – oder sogar sich selbst? – töten ließ, damit die Menschen, und sie kannte genug, die ihr eigener Gott waren, wieder neu mit ihm beginnen können. Sie glaubte nicht, dass irgendjemand sich dafür interessierte. „Und diese Niederlage wurde im Kult der Christen gefeiert?” fragte sie.

„Wenn es dabei geblieben wäre, dass ich im Grab verwest wäre, dann hättest Du recht,“ bekam sie zur Antwort. „Es gäbe nichts Sinnloseres als an mich, den toten Gott, zu glauben. Aber es ging darum, die Sünde zu besiegen. Es ging darum, den Tod zu besiegen, der durch die Sünde in die Welt kam. Ich musste in die Totenwelt hinabsteigen, um den Tod, die Folge der Sünde, zu besiegen. Drei Tage lag mein Körper im Grab. Aber dann hatte ich es geschafft. Ich hatte meinen Auftrag ausgeführt[ix]. Ich konnte das, übrigens schwer bewachte, Grab verlassen. Ich blieb noch einige Tage bei meinen engsten Vertrauten, die Jahre ihres Lebens in mich investiert hatten, und tröstete sie. Vor allem Maria Magdalena und meine Mutter, aber auch Petrus und die Anderen. Dann wurde es Zeit, erstmal zu gehen, und ich kehrte zurück an den Regierungssitz des Vaters. In die Herrlichkeit, die ich für euch verließ.
Insofern ist das Kreuz als Ausdruck des Glaubens etwas unglücklich. Vor allem, wenn meine Leiche noch dranhängt. Aber Selfies meiner jetzigen Gestalt gibt es eben nicht. So viel Herrlichkeit halten die Handys leider nicht aus 😉.

Die Christen halten sich mit dem Kreuz das Opfer vor Augen, das ich brachte. Es hilft ihnen, an mich zu denken und daran, was ich erlitten habe. Dadurch fällt es ihnen manchmal leichter, meinem Vorbild zu folgen und nicht so viele Dummheiten zu machen. Das ist gut, aber vielleicht zu kurz gesprungen. Versteht ihr? Ich habe das besiegt und überwunden. Das feiert ihr Menschen am nächsten Fest. An Ostern. Aber heute ist Weihnachten, mein Geburtstag. Und der war für die Welt so besonders, dass ein großer Teil seinen Kalender danach ausgerichtet hat. Weil da die Rettungsmission begann.“

„Aber die Menschen haben doch nicht aufgehört, dich zu vergessen”, bemerkte Tobias. „Was passiert, wenn sie dich immer wieder neu verlassen und ihr eigener Gott sind? Mittlerweile weiß kaum noch jemand, dass es dich überhaupt gibt. Und das Reich Gottes, das damals angebrochen sein soll, ist weit und breit nicht zu sehen.“

„Das hat Pilatus auch schon festgestellt[x]. Also dass es das Reich scheinbar nicht gibt. Ich habe ihm seinerzeit geantwortet, dass mein Reich nicht von dieser Welt ist[xi]“, sagte Jesus. „Meine Herrschaft und mein Reich bestehen parallel zu allen anderen Weltreichen in den Menschen, die mich kennen und mir nachfolgen. Für das andere Problem, dass Menschen in dieser Welt Gott immer wieder vergessen und dann dumme Dinge tun, habe ich das Abendmahl eingesetzt. Es ist ein symbolisches Mahl, in dem mit Brot, mein Leib, und mit Wein, mein Blut, symbolisiert werden. Wer dieses Mal einnimmt, beruft sich damit auf meinen Tod, der seinen eigenen Tod aufhebt. Und auf meinen Sieg, der einen Neuanfang möglich macht[xii]. Mit dem Tod ist übrigens nicht der körperliche Tod gemeint. Der menschliche Körper unterliegt Alterung und Tod, weil Adam und Eva so werden wollten wie Gott. Damit verspielten sie das Leben und das Paradies. Es gibt einen Tod der Seele. Diese Seele wird Gott nie mehr erreichen können. Das ist ein schrecklicher, geistlicher Tod, der ewig dauert[xiii]. Um das zu überwinden, bin ich gekommen. Es wäre mir lieber, die Christen nutzten ein Symbol der Auferstehung. Damit würden sie sich an meinen Sieg über die Sünde erinnern. Es fiele ihnen dann leichter, den eigenen Kampf dagegen zu gewinnen.“

Die beiden hatten sich im Lauf des Gespräches auf einer Bank gegenüber des Kulttisches niedergelassen. Jesus war ihnen so nahegekommen, als wäre er wirklich da. Frida hatte es als Erste bemerkt. Jesus saß ihnen gegenüber auf einem alten Stuhl und blickte sie an.

„Bist Du ein Geist?!”, rief sie aus. „Nein, ich bin der lebendige Jesus. Ich habe nur mal eben diesen toten Jesus abgehängt, denn ich will euch nahe sein. Ich bin keiner, der fern ist oder dessen Anblick einem den Magen umdrehen soll. Trotz aller Unterschiede zwischen mir und euch, bin ich euch nahe. Lebendig und ansprechbar. Nicht als Holzskulptur, die ehrfurchtsvoll angebetet wird. Ich habe Augen, Ohren, einen Mund und Hände, um sie zu benutzen. Das fällt natürlich schwer, damit zu rechnen, wenn man mich normalerweise nicht sieht. Aber dafür gibt es noch ein göttliches Wesen. Den heiligen Geist. Dieses Wesen begleitet euch und zeigt euch den Weg mit und zu mir. Es hilft euch in schwierigen Situationen und macht euch sicher, dass ich da bin, auch wenn ihr mich nicht seht.”

Auf dem Kulttisch standen mittlerweile drei Gläser mit Wein und ein kleines Brot. Jesus fragte die beiden: „Wollt ihr heute mit mir neu anfangen und meine Freunde sein?“ „Und ob wir das wollen!”, riefen sie gleichzeitig aus. Dann nahm Jesus das Brot, brach es, gab es ihnen und sprach: „Dies ist mein Leib. Er wurde für euch gebrochen. Erinnert euch daran, wenn ihr das Abendmahl einnehmt.“ Dann nahm er den Wein und sprach: „Dies ist mein Blut, das unsere Freundschaft besiegelt.[xiv] Erinnert euch daran, wenn ihr das Abendmahl einnehmt. Erinnert euch aber auch daran, dass ich den Tod überwand und die Sünde besiegte. Dieser Sieg ist euer Sieg.“

Die Drei aßen das Brot und tranken den Wein gemeinsam. Jesus verabschiedete sie: „Schön, dass ihr mich besucht habt. Und noch schöner ist es, dass wir jetzt Freunde sind. Ihr könnt mich immer ansprechen und ihr könnt heute von Herzen meinen Geburtstag feiern.“

Dann wurde es still in dem alten Gemäuer. Draußen fing es an zu dämmern. Drinnen war es schon fast dunkel. Jesus war weg. Nicht mehr am Kreuz und auch nicht auf dem Stuhl. Frida fröstelte und schmiegte sich an Tobias. Dann verließen sie den Platz.

„Es war schon sehr spooky”, sagte Tobias. „Ein seltsamer Besuch. Aber ich glaube, nicht wir haben ihn besucht, s[xv]“

„Ja, er war uns so nahe. Ich habe gar nicht gewusst, was das für eine Geschichte war. Ja, das Kind und den Geburtstag haben wir total vergessen. Es geht nur noch um die Winterfeiertage, an denen möglichst viel gekauft und verschenkt werden soll. Dabei hat er sich uns geschenkt”, stellte Frida fest.

„Er hat uns seine Freundschaft geschenkt. Also, ich will es jetzt wieder Weihnachten nennen. Vielleicht finde ich ja auch noch was von Urgroßmutter. Offenbar hat sie mehr gewusst, als meine Eltern dachten”, sagte Tobias.

„Ja, vielleicht ist er ihr auch begegnet. Wahrscheinlich anders als uns. Aber sie war sich ja offenbar sicher, dass es sich lohnt, an ihn zu glauben. Und diese Sicherheit habe ich jetzt auch. Ich glaube, dies heute ist ein ganz besonderer Heiliger Abend”, stellte Frida fest.

Zum Nachhören hier bei Youtube:



Bildnachweis:
Bild: https://pixabay.com/photos/church-chapel-inside-architecture-1650113/

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